Die heissesten Jobs Deutschlands

Körperlich fordernd, höchst anstrengend und Jahrhunderte alt, Berufe, die trotz der Industriealisierung Bestand haben: So der Giesser. Er steht täglich mehr als 5 Stunden am Hochofen. Im Ofen herrschen 1600 Grad Celsius. Der Giesser ist ständig Temperaturen um die 70 Grad Celsius ausgesetzt. Er muss am Tag mindestens 6 Liter Wasser trinken, damit er nicht dehydriert und sein Kreislauf nicht kollabiert. Ausserdem trägt er eine enorme Verantwortung, denn er ist für das richtige Mischungsverhältnis der Metalllegierung zuständig. Macht er einen Fehler, sind die gegossenen Teile mangelhaft. Werden die nachher zum Beispiel in ein Schiff eingebaut, kann es im schlimmsten Fall zu verheerenden Katastrophen kommen. Ebenso heiss, aber nicht ganz so gefährlich ist der Beruf des Köhlers: Familie Perfler aus dem Ebersbacher Forst ist schon seit Generationen in der Köhlerei tätig. Die richtige Luftzufuhr ist das Geheimnis, damit das Feuer die Kohle nicht verbrennt sondern eben verkohlt. Drei Tage müssen die Holzscheite im Ofen verkohlen. Dann sind sie bereit für den Grill und nun trennt sich die Spreu vom Weizen. Diese Grillkohle brennt länger, das Fleisch nimmt den Geschmack des Holzes an und jeder Grillfan wird begeistert sein. Welche Strapazen Giesser und Köhler auf sich nehmen - in dieser Reportage.

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